Dienstag, 6. Dezember 2011

Mit dem Kopf über den Wolken.

Ich tanze durch die Straßen, mit den Hacken überm' Boden, auf Zehenspitzen.Mit dem Kopf über den Wolken.Leicht wie eine Feder drehe ich mich und hebe die Arme in die Luft, ich lache herzhaft.Warum tue ich es?Ich tue es, weil ich mir vorstelle, dass das unter meinen Füßen Wasser ist, das unter meinen Füßen, was mittlerweile schon an meinen Waden klebt, es ist Wasser, Wasser, es ist Wasser.Rede ich mir ein, dabei macht mir jedes Blinzeln klar, dass es dein Blut ist.Dein Blut, durch welches sich meine Zehenspitzen fressen, dein Blut, über welches ich hinweg schwebe, dein Blut, in welchem ich tanze, dein Blut, was an mir klebt.Ich drücke meine Augenlider schwindelerregend zusammen und rede mir ein, es ist Wasser!Du lässt mich zu Boden fallen.Begräbst mich in deinem Blut, in dieser Scheiße.Mit dem Gesicht in der Pfütze, versuche ich zu atmen, versuche nicht an dir zu ersticken, an dir zu ertrinken.Ich bemühte mich aufzustehen und schaffte es. Ich spuckte das Blut aus, welches meine Kehle zu bedrohen versuchte.Dein Bild vor meinen Augen, der Brief vor meinen Augen.Sie drückten es so ehrenvoll aus, es klang so schön und war doch so verletzend.Fühlte es sich nicht unbeschreiblich mies an? Wollte ich mich nicht rechen? Mit dieser Erinnerung lies ich mich fallen und passieren, was passieren würde.Ich versank in dir, von Kopf bis Fuß, gab ich mich deiner hin.Es war seltsam, als die Polizei mich tot auffand.. sagten sie, ich sei ertrunken.Ertrunken? Ertrunken in dir, in meiner selbst.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Leere kann ich nicht füllen.

Sanft zittern deine Lippen,
Das Bild, ein vergängliches, perfektes Lächeln ist alles was geblieben ist..
Ich sagte, ich würde dich nie verlassen,
du würdest dich nie ändern,
Ich bin nicht zufrieden, damit, wo ich im Leben bin.
Soll ich glücklich sein?
Alles was ich je wollte, hat mich einen Preis gekostet.
Der Mond leuchtet hell,
die Stimmung fühlt sich gut an.
Ich werde deinen Hals küssen.
Die Leute werden starren und uns doch wieder egal sein,
wir sind so hoch über dem Boden.
Wir sind nirgendwo zu finden.
Ich wünschte du wärst hier.
Mein Schwäche ist meine Angst.
Allein' bin ich ich-selbst.
Kein Grund sich um mein Leben zu sorgen.
Verwirrt durch die Geräusche,
ich höre überall Schritte.
Es wird Zeit los zulassen.
Die Welt hat einen lustigen Weg es dir heimzuzahlen..
wenn ein Freund versucht dich von Vorn' zu erstechen.
Verliere den Glauben in alles was ich dachte - ich hoffe zu wissen.
Bleib ruhig - es beruht auf einem falschen Vorwand.
Verraten, aber trotzdem nicht willens, sich zu ändern.
Und es scheint nicht gleich nachzulassen.
Bring uns doch die alten Tage wieder,
falle zurück und brich wieder in dich selbst zusammen.
Ich warte, dass sich mein Leben ändert,
aber es scheint als müsste ich ewig warten.
Ich breche mit meinem Leben.
Leere kann ich nicht füllen.